Textsammlung Mainstreamskeptizismus

– geeignet zur geistigen Gesunderhaltung

 

Die Texte sind entstanden im Lauf von einigen Jahrzehnten aus der Auseinandersetzung mit so Grundfragen zu allen Daseinsgegebenheiten und Daseinsbedingungen.

Ein Resultat der Beschäftigung mit diesen Grundfragen ist die Veröffentlichung Über die Realität des Transzendenten – Transzendenzdenken in der Konfrontation mit den Ergebnissen der Naturwissenschaft in ZEITSCHRIFT FÜR THEOLOGIE UND KIRCHE (72. Jahrgang 1975 Heft 1) herausgegeben von Gerhard Ebeling. – Diese Arbeit war einerseits eine Sackgasse, weil nach dem damaligen Kenntnisstand hier bei weitem noch nicht alle naturwissenschaftlichen Grundfragen in Angriff genommen werden konnten. Andererseits aber auch ein sehr geeignetes Fundament für ganz entscheidende Überlegungen zu eben vielen aktuell ungelösten Grundfragen.

Von daher habe ich mich vor allem immer intensiver auf die Auseinandersetzung mit so vielem Widersprüchlichen in den Grenzbereichen von Naturwissenschaft und Geisteswissenschaften konzentriert. Das Ergebnis – die Textsammlung „Mainstreamskeptimismus….“. Es handelt sich also nicht um eine Art Skeptizismus „ins Blaue hinein“, also einer der Kunstgriffe einfach an allem und jedem zweifeln zu wollen und damit eine Tabula rasa für ungezügelte Spekulationen zu schaffen. Sondern es geht ganz gezielt darum, geläufige Anschauungsweisen in Frage zu stellen, soweit sie nachweisbar in ihrem Grundgefüge entscheidende Schwachstellen haben. („Mainstreamskeptizismus“ – bewusst und ganz locker bei mir keine Verklemmungen beim Gebrauch von Anglizismen, wenn man mit einem bestimmten Begriff bestimmte Sachlagen punktgenau zu fixieren sucht.)

Begleitet wurden diese Texterarbeitungen über viele Jahre durch ein ständiges Abstimmen mit meinem Schulfreund Hans Scheibner. Dessen schriftstellerische Tätigkeit - immer auch mit kritischem Blick auf Alltagsgeschehen, Politik und Gesellschaft - war und ist eine Bereicherung, wenn man sich eine realitätsnahe Sichtweise bewahren will. (Die „Bereicherung“ beruht auf Gegenseitigkeit - hierzu u.a. die „Danksagung“ in Klopfzeichen aus der Anstalt – Neue satirische Nachrichten Zinnober Verlag 1987: „Viele Ideen und Anregungen sowie Hintergrundmaterial zu diesen Satiren habe ich wieder meinem Freund und kritischen Berater, Andreas Nowak, zu verdanken…) 

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